Interview Erik Händeler

Erik Händeler
studierte an der Ludwig-Maximilians-Universität München Wirtschaftspolitik, Volkswirtschaft und Kommunikationswissenschaften. Seit 1993 beschäftigte er sich mit der Theorie der langen Konjunkturwellen (Kondratieff-Zyklen) und machte diese später zum Thema seiner Magisterarbeit Deutschland im 5. Kondratieff. Seit 1997 arbeitet er auch als freier Wirtschaftsjournalist, um die Kondratieff-Theorie in eine breite öffentliche Debatte zu tragen. Daneben war er von 2006 bis 2012 freier wissenschaftlicher Mitarbeiter an Matthias Horxs Zukunftsinstitut in Kelkheim.

Händelers Tätigkeit als Publizist und Keynote-Referent konzentriert sich auf die Bedeutung von Kondratieffs Theorien für die Gegenwart: In der Wissensgesellschaft werde der Wohlstand vom Sozialverhalten abhängen. Während früher Maschinen die Produktivität steigerten, sei der Wohlstand heute nur durch eine kooperative Arbeitskultur zu heben. Die aktuelle Finanz- und Konjunkturkrise seit 2008 erklärt er damit, dass sich das technologische Netz rund um den Computer weitgehend fertig ausgebreitet habe und es so derzeit an rentablen Investitionsmöglichkeiten fehle. Deswegen seien die Zinsen so niedrig, dass es an den Kapitalmärkten zu einer Preisblase komme, bis die Strukturen und Erfolgsmuster für den nächsten Strukturzyklus umgesetzt worden sind. Mit Hilfe der Kondratiefftheorie erklärt er den Zusammenhang zwischen monetärer und realer Welt, die in der Neoklassischen Theorie der Wirtschaftswissenschaften sonst geteilt sind (Quelle: Wikipedia).“

Grund für das ausführliche Interview an dieser Stelle: Der prognostizierte Einfluss von Bildung und Gesundheit auf die Wirtschaft im 6. Kondratieff-Zyklus: