Standortbestimmung

 

Energie- und InformationsMedizin (energy medicine)

Als Teil  von complementary and alternative medicine (CAM) definiert sich Energie- und Informationsmedizin (energy medicine) in ihrem Selbstverständnis nicht als Gegensatz, sondern als Ergänzung und Erweiterung der konventionellen Medizin entsprechend der ganzheitlichen Struktur des menschlichen Organismus.

Physikalische Signale statt biochemischer Wirkstoffe
Damit wird eine Medizin bezeichnet, die statt biochemischer Wirkstoffe physikalische Signale zu diagnostischen und therapeutischen Zwecken benutzt. Dazu gehören u.a. biologisch-regulierende oder steuernde elektrische Ströme, elektromagnetische Wellen, akustische oder Lichtsignale, Torsionswellen, verschiedenartige Felder, Informations-Entitäten, aber auch diverse Körper- und Mentaltechniken.

Im Juni 2005 wurde vom US-amerikanischen National Center for Complementary and Alternative Medicine (NCCAM)  energy medicine zum 5. großen Bereich („major area“) innerhalb der Komplementärmedizin erklärt (www.nccam.nih.gov).

Der Organismus als multidimensionalem System
Hinter dem Begriff der Ganzheitlichkeit steht die Vorstellung vom Organismus als multidimensionalem System, folgend den Gesetzen der Systemphilosophie (Ervin Lazslo) und seine Wahrnehmung als Holon (Arthur Koestler). Zentraler Verständnispunkt ist das multidimensionale Strukturmodell des Organismus, die Existenz von unterschiedlichen Steuerungs- bzw. Regulationsebenen, die hierarchisch strukturiert und in ihrem systemgerechten Zusammenspiel Voraussetzung von Gesundheit sind. Innerhalb der einzelnen Ebenen sorgen kybernetische Regelkreise mit positiver Rückkopplung für Aufbau und negativer Rückkopplung für Stabilität. Daraus geht hervor, dass Energie und Information eine zentrale Bedeutung besitzen.

Großes Repertoire an diagnostischen und therapeutischen Verfahren
Alle verschiedenen Modelle der Multidimensionalität  lassen erkennen,  dass die konventionelle Medizin sich weitgehend auf die körperliche (Struktur-) Ebene beschränkt und die Ebenen der Energie, der Feinstofflichkeit, der Psyche und erst recht der Spiritualität weder anerkennt noch berücksichtigt. Genau diese Bereiche der bioenergetischen Felder und der Bioinformationsfelder, aber auch der psychischen und spirituellen Ebenen sind das weite Feld, in dem energy medicine ein großes Repertoire an diagnostischen und therapeutischen Verfahren – überwiegend basierend auf Hightech-Elektronik –  mit kaum vorstellbaren neuen Möglichkeiten und Erfolgen anbietet. Die Anwendung von energy medicine bedeutet, den System-Aspekt des Organismus als Binnenstruktur und den Holon-Aspekt als seine Außenstruktur zu optimieren.

Priv. Doz. Dr. med. habil Hendrik Treugut
Präsident der DGEIM