6. Symposium

Apparative Möglichkeiten für Medizin und Bewußtseinsforschung
Heidelberg, 16. Oktober 2004


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Liebe Freunde unserer Gesellschaft, liebe Mitglieder,
liebe Teilnehmer/Innen am Symposium!
Im Mittelpunkt unseres diesjährigen Symposiums steht ein bisher zu kurz gekommener Themenbereich der energy medicine: mind technology.

STA60007Diese Bezeichnung wird als Sammelbegriff für eine Gruppe von Medien, Verfahren und Geräten verwendet, die mit Hilfe von z.T. neuester Technologie Veränderungen von Gehirnfunktionen hervorrufen können und deren medizinisches Potential gerade erst entdeckt wird. Die Problematik des Themas aufgrund seiner Manipulationsmöglichkeiten ist bekannt; hier geht es jedoch primär um medizinische Aspekte wie Verbesserung der Gehirnfunktionen oder aber Bewußtseinserweiterung. Nach einer Trendphase vor 15-20 Jahren war es zunächst still geworden um die „Szene“, aber nicht zuletzt durch die Weiterentwicklung der Unterhaltungselektronik gibt es seit einigen Jahren sehr preisgünstige Geräte, so dass einer breiten Therapienutzung, auch zur häuslichen Anwendung, nichts mehr im Wege steht.

Neben den mittlerweile wohlbekannten biofeedback-Geräten existieren diverse neue Arten von audiovisueller Stimulation, von CES-Geräten (cranial electrical stimulation), LEET-Geräten (low energy emission therapy), psychoakustischen Techniken bis hin zu den Hochleistungsgeräten der TMS (Transcraniellen Magnetstimulation), die sich bereits in den Forschungsprogrammen der Universitäten finden. Hier ist in Zukunft damit zu rechnen, dass große Bereiche der Indikationen von Psychopharmaka durch mind-machines übernommen und problematische Situationen wie z.B. die der hyperaktiven Kinder entschärft werden können. Von besonderem Interesse sind auch die nicht-medizinischen Anwendungen: vom super learning über binaurale Frequenzgeneratoren bis hin zum Samadhi-Tank. in wenig abseits der Öffentlichkeit ist hier ein Bereich gewachsen, der durch seine Effizienz und Vielfältigkeit beeindruckt; dies war der Grund für die DGEIM, „mind technology“ zum Thema eines ganzen Kongresses zu machen. In guter DGEIM Tradition sind wieder international bekannte Referenten eingeladen, u.a. aus den USA und Österreich.

STA60023Ein besonderer Gast in diesesm Jahr ist Dr. Thomas Budzynski; Elektroniker, Physiker und Psychologe. Nach einer Karriere in der Raumfahrtindustrie wechselte er seinen beruflichen Schwerpunkt und entwickelte als Pionier mind-machines und mentale Techniken (u.a. zur Trance-Induktion), die Standards setzten.

Tagungsort ist, wie bereits beim Netzwerk-Forum energy medicine im Mai 2004, die Stadthalle Heidelberg. Die einzigartige Atmosphäre dieser alten Universitätsstadt, ihre günstige Verkehrslage und ihre vielfältigen Möglichkeiten haben uns den Abschied von Stuttgart leicht gemacht und wir hoffen, hier unsere Jahressymposien und NetzwerkForum-Kongresse weiterhin abhalten zu können. Ein besonderes Anliegen wird der DGEIM zukünftig das Bemühen um den ärztlichen Nachwuchs sein, der weder im Studium noch in der Ausbildung Kenntnisse von diesem Medizinbereich vermittelt bekommt. Aus diesem Grunde erhalten Studierende in Zukunft freien Zutritt zu allen Veranstaltungen der DGEIM. Ich darf Sie herzlich zu unserem Symposium einladen und wünschen Ihnen dabei Freude, Interesse, neue Impulse und viele Kontakte.

Ihr Hendrik Treugut

Das Programm

Samstag, 16.10.2004
Vormittag : Vorsitz : Berger / Treugut
9.45 Uhr – 10.00 Uhr Begrüßung Treugut

10.00 Uhr – 10.40 Uhr Non-invasive Neuro-Technologien
Berger

10.40 Uhr – 11.20 Uhr Mind techniques: Interessante Entwicklungen in den USA
Maret

11.50 Uhr – 12.30 Uhr Die Neue Physik enttarnt den Bewusstseins-Mechanismus
Warnke

Nachmittag: Vorsitz : Maret / Treugut

14.00 Uhr – 14.40 Uhr Neurofeedback – Eine Übersicht über Wissenschaft und Markt
Marco Versace,
Siegfried Othmer, Ph.D

14.40 Uhr – 15.20 Uhr Die Zukunft der Bewußtseinstechnologie zwischen Markt und Vision
Kapellner

15.50 Uhr – 16.30 Uhr Priming the unconscious: a variety of techniques
Budzynski

16.30 Uhr – 17.10 Uhr Interfacing with the mind that is not in the brain
Oschman

17.40 Uhr – 18.20 Uhr Mind machines: medizinische Indikationen, systemtheoretische Aspekte
Treugut

18.20 Uhr – 18.40 Uhr Abschlußdiskussion,
Ende der Veranstaltung