Medizinische Woche Baden-Baden

Medizinische Woche Baden-Baden
Aus dem Programm 2002

 

Energetische und Informationsmedizin (Energy Medicine)

Dr. Hendrik Treugut, Zentrale Radiologische Abteilung, Mutlangen
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14:30 – 14:35  Begrüßung und Einführung
Dr. Hendrik Treugut, Zentrale Radiologische Abteilung, Mutlangen

14:35 – 15:00  Energy medicine –
zwischen Kybernetik und Intuition, high tech und Information

Dr. Hendrik Treugut, Zentrale Radiologische Abteilung, Mutlangen
Divergierende Entwicklungen prägen die aktuelle Zeitqualität: so beobachtet man einerseits die exponentielle Zunahme von Problemen, in der Medizin z.B. Multimorbidität bei längerer Lebenserwartung, Vergiftung auf biochemischer, elektromagnetischer und mentaler Ebene, Kostenexplosion etc. Auf der anderen Seite steht eine noch nicht voll erkannte Bewusstseinsänderung immer größerer Bevölkerungsanteile: die Zahl der cultural creatives wächst rasant, der Megatrend Gesundheit rollt, der Vitalismus ist auferstanden, Grenzerfahrungen wie Nahtoderlebnisse oder psychische Umstrukturierungen von Indigo-Kindern beschäftigen die Wissenschaft und die beunruhigenden Aussagen der Quantenphysik erschüttern die gemeinsame kognitive Homöostase.

Als medizinisches Äquivalent dieser Entwicklung mit zunehmender Integration verschiedenster Wissenschaftsbereiche strukturiert sich die energy medicine, eine Synthese von uraltem Heilwissen, tradierten europäischen Medizinsystemen, elektrophysiologischen Erkenntnissen der neuen interdisziplinären Biophysik und high-tech-Elektronik. Die Entdeckung der software des Organismus mit kybernetischen Regelkreisen und messbaren Aspekten der Vitalenergie, die Akzeptanz hierarchisch gestaffelter Steuerungsebenen und die Nutzung oszillatorischer und resonatorischer Funktionen des Körpers bieten bisher unbekannte Diagnose- und Therapiemöglichkeiten, die sich von einfachen Schallphänomenen bis hin zu skalaren Plasmaemissionen oder reinen Informationsfeldern erstrecken. Dieses integrierende Medizinsystem besitzt ein hohes Präventionspotential bei Objektivierung und Individualisierung, während die gleichzeitige Prozess- und Produktinnovation eine wesentliche Kostenreduzierung verspricht. Damit lässt sich auch die Zielgröße ändern: Gesundheit statt Medizin.

15:00 – 15:30  Energy medicine – Diagnostik und Therapie des Immunsystems
Dr. Manfred Doepp, Irschenberg

Das Immunsystem beinhaltet als „Computerspeicher“ das Organ Thymus. Wie ist dieses für energetische Methoden zugänglich ? Die Segmentardiagnostik prüft es durch einen Stromimpuls zwischen einem Arm und dem kontralateralen Bein. Eine normale Leitfähigkeit zeigt eine gute Organfunktion an, Hyper- und Hypofunktion sind erkennbar. Hinsichtlich der Meridiandiagnostik ist es dem System des Lungen-Meridians zugehörig. Es werden hier energetisch wiederum vom Normalwert unterschieden ein Überschuss, ein Defizit und eine Blockade. Überschüsse gehen mit Allergien oder Autoaggressionen, Defizite mit einer Insuffizienz einher. Bei einer Blockade ist die Ursache (Fokus, Narbe, …) zu eruieren.

Es existieren weitere, jedoch nicht so weit verbreitete Methoden zur Immundiagnostik. Bedeutsam ist das Testen von immunotropen Mitteln (Echinacea, Thuja, Weihrauch, Perna-Muschel, Histamin D10, …) mit Hilfe der Leitwertmessung der Meridiane. Man kann rückschließen von der klaren (quantifizierten) Bejahung dieser Mittel auf eine Schwäche bzw. Aberration des Immunsystems. Hiermit hat man gleichzeitig Mittel zur Therapie in der Hand. Das damit gekoppelte Lymphsystem zeigt sich bevorzugt über den Dickdarmmeridian.

Zur Therapie bietet die Energy medicine naturgemäß Felder, Wellen und Stromflüsse an, die über ihre Frequenzmuster zum einen Energie und zum anderen Informationen zuführen. Als Medien stehen pulsierende Magnetfelder, elektromagnetische Wellen, Licht, Farben, Laser und gepulste Ströme zur Verfügung, wobei das existente Frequenzspektrum eine fast unbegrenzte Variationsbreite erlaubt. Über Modulationen der Trägerwellen können gezielte Effekte erzielt werden. Ein grundsätzliches Problem besteht darin, dass ohne Feedback und damit Steuerung die Wirkung nicht sofort kontrollierbar ist. Daher gehört feedback-gesteuerten Systemen, die gesichert und gezielt in Resonanz gehen, die Zukunft. Hiermit vermeidet man auch mögliche Nebenwirkungen, die bei E-Smog-sensiblen Patienten auftreten können.

15:30 – 16:00  Brain-tech und audiovisuelle Medien zur Immunstimulation
Lutz Berger, Heidelberg, mit Onlinefassung des Vortrags … weiter >>

16:30 – 17:00  Psychoneuroimmunologie – biophysikalische Aspekte
Dr. Ulrich Warnke, Fachb.13 – Univ. des Saarlandes, Saarbrücken

Diverse anerkannte wissenschaftliche Versuche haben bewiesen: Die Psyche steuert verschiedene vitale Funktionen des Körpers, insbesondere das Vegetative Nervensystem und das Immunsystem. Dabei wird aber ein elementares Problem deutlich: Psyche beinhaltet Vorstellung, Wille, Glauben, Gefühl – alles geistige Prozesse. Mit diesen geistigen Aktivitäten wird direkt Materie des Körpers moduliert, wie Neurone, Neurotransmitter, Hormone, Immunkomponenten. Die Frage drängt sich auf: Wo also ist der Schalter, der einen geistigen Prozess auf Materie umschaltet?

Diese Frage ist nicht trivial, denn sie tangiert auch das wichtige psychosomatische und medizinische Problem: steuern die Neurotransmitter und Hormone die Psyche oder ist umgekehrt die Psyche die Ursache für die Ausschüttung der Hormone.
Wir können uns der Problematik nähern, indem wir ein plausibles Modell aufzeigen, dass Psyche und Geist zuerst in den Bereich der Physik und dann in den Bereich der Informationswissenschaft eingliedert.

Dem Modell liegen zwei Prozesse zugrunde: ein universal sich ausdehnender „unendlich“ großer Informationsspeicher (hologrammartiges Muster) im physikalischen Vakuum (dieses Vakuum nimmt 99,999% des Raumvolumens der Materie ein) wird mit jeder Aktivität der Materie (der Elektronen) zunehmend strukturiert und erweitert. Im zweiten Prozess verläuft der umgekehrte Informationstransfer aus diesem Speicher heraus mit Hilfe materiell-physikalischer Wirbel- und Dipolstrukturen, wie Aktivitäten der Proteine (Enzyme) und Neurone, wodurch Informationen abgerufen werden und damit Materie in Aufbau und Funktion moduliert wird. Die Geist. Also Psyche und Bewusstsein korrespondieren mit Teilmustern des universellen Informationsspeichers.
Mit diesem Modell gelingt die Erklärung überraschend vieler Fragen über das Wesen des Lebens, die sich auch aus den bekannten Phänomenen der Physiologie und Psychologie ergeben.

17:00 – 17:30  Informeller Aspekt im Immunsystem bei Infektion
Dr. Peter Kosack, Universität Kaiserslautern, Kaiserslautern

17:30 – 18:00  Schlussdiskussion